Museo Atlántico

Der Britische Künstler Jason deCaires Taylor kreierte ein Skulpturen Museum auf dem Grund vom Atlantik. Das Museum befindet sich vor der Küste in Lanzarote, eine Insel von der Spanischen Inselgruppe – den Kanarischen Inseln. Das Museo Atlántico ist in 15 Meter tiefem Wasser und ist somit nur für Taucher, Apnoe-Taucher und Schnrchler zugängig. 

Das Museo Atlantico ist das erste Unterwasser Museum in Europa und sollte am Ende die Heimat von 300 Skulpturen sein. Das Museum öffnete seine Tore für die Öffentlichkeit am 25. Februar 2016 und im Moment befinden sich 35 Skulpturen in der Tiefe des Ozeans vor der Küste von Playa Blanca in Lanzarote.

AJason Taylor kreierte die neuen Meeresbewohner in Lebensgröße und hat dabei die Inselbewohner als Vorbilder gewählt. Diese porträtiert er und bildet sie aus Beton nach. Es werden verschiedene Themen wie der Klimawandel, die Erhaltung oder die Migration zum Ausdruck gebracht. Die größte Installation nennt sich “die Rubicon” und besteht aus 40 Personen welche zu einem Tor zu marschieren scheinen. Die Figuren scheinen nicht darauf zu achten wohin sie gehen – Einige haben ihre Augen geschlossen, während andere “Selfies” machen oder sind mit ihrem Telefon beschäftigt. Taylors Arbeit, wie bereits erwähnt, beschäftigt sich mit dem Klimawandel und es sieht so aus, also ob die Menschheit blindlings auf den Punkt, bei dem es kein Zurück mehr gibt, zusteuert.

Das komplette Projekt sollte anfangs 2017 fertiggestellt sein, aber es scheint so, als ob die ganze Welt bereits jetzt das neue Museum auf Lanzarote bestaunen möchte. Alle Tauchschulen auf der Insel erhalten täglich mehrere Anfragen von Tauchern aus aller Welt.

Klicke hier um mit einer PADI Tauchschule in Verbindung zu treten

Minimum an erforderlicher Zertifizierung: OPEN WATER Diver mit Erfahrung

Die neue Attraktion wird die Kanarischen Inseln auf einen Schlag an die Spitze der Europäischen Tauch-Destinationen hieven. Vor allem aber auch weil auf den Kanaren das ganze Jahr über bei relativ warmen Bedingungen getaucht werden kann, aber auch – und dies ist in unserer verrückten Welt sehr wichtig – ein sehr sicherer Flecken Erde ist!

RAÖkologischer Gedanke

Die künstlichen Riffe begünstigen die Ansiedlung neuer Pflanzen- und Tierarten. Das Museo Atlántico soll daher nicht nur Kunststätte sein, sondern auch dem Schutz des Meeres dienen. Die Skulpturen dürften Tauchtouristen aus Gebieten weglocken, in denen Korallenriffe durch Wassersportaktivitäten bereits stark gefährdet sind. Das Unterwassermuseum kann so dazu beitragen, sensible Ökosysteme im Meer zu festigen.

 

Fotos

Vielen herzlichen Dank an Aquatis Diving Center in Lanzarote welche mir die Bilder für diesen Artikel zur Verfügung gestellt haben.