Mein PADI. Mein Meer. Meine Hoffnung.

drew_richardson

Seit fünf Jahrzehnten führt PADI nun die Tauchgemeinschaft an und verändert Leben. Am Anfang wussten nur Taucher, was PADI® war. Dann wurde PADI in der allgemeinen Öffentlichkeit immer bekannter. Und was in den letzten paar Jahren geschehen ist, ist sogar noch bemerkenswerter.

PADI wurde zu einem Synonym für das Gerätetauchen. Kunden wollen nicht einfach nur tauchen gehen – berichtet Rod Punshon von Pro Dive Cairns, dem weltweit ersten Dive Center, das mehr als 100.000 Brevets ausgestellt hat, „die Kunden sagen: ‚ich will mein PADI machen.‘“

Unglaublich. Woher kommt diese Markenwiedererkennung? Ja, die PADI Regionalbüros nutzen Öffentlichkeitsarbeit, Internet und Werbung dazu, immer neue Taucher zu gewinnen (über eine Milliarde Veröffentlichungen allein in 2015) und schicken sie dann zu Dir und den anderen PADI Mitgliedern. In den bisherigen 50 Jahren haben wir zusammen aber über 24 Millionen PADI Brevets an Taucher ausgegeben. Und erst diese Taucher haben diesen Veröffentlichungen -dank ihrer Mund-zu-Mund-Propaganda über die hervorragende Qualität der PADI Programme und der Professionalität der PADI Instructor, Assistant Instructor, Divemaster und Resorts- die richtige Durchschlagskraft gegeben. Diesem starken Multiplikationseffekt verdankt es die PADI Familie zum größten Teil, dass wir rund eine Million Menschen jährlich ans Tauchen heranführen können.

Das bedeutet fast zwei neue Taucher pro Minute. Weil die Menschen „I want my PADI” sagen, führst Du dieses außergewöhnliche Leben, bei dem Du sie dem Taucher-Lifestyle näherbringst. Das ist ein Privileg und eine Verantwortung. Denn bei der Ausbildung fähiger, sicherer Taucher geht es um mehr als nur um wirtschaftliche Aspekte.  Es geht darum, bei Millionen von Abenteurern und Entdeckern die Leidenschaft und Liebe für die Unterwasserwelt zu wecken. Es geht darum, das Meer zu etwas ganz persönlichem zu machen – zu meinem Meer. Wie zum Beispiel so: „hört auf acht Millionen Tonnen Plastik täglich in mein Meer zu kippen!“ Oder so: „Hört auf jede Stunde 10.000 Haie in meinem Meer zu töten!” Oder: „Sorgt dafür, dass sich die 500 von Menschen verursachten Todeszonen in meinen Meer erholen.”

Die Meere sind bedroht, aber Tausende Taucher treten nun äußerst entschieden zu ihrer Verteidigung an. Und genau das ist es, was wir tun. Wir helfen und verteidigen, weil wir es können. Weil es uns wichtig ist.

Das Überleben meines Meeres – Deines Meeres – verlangt von uns, den „PADI-Leuten“, dass wir bei unserer Arbeit mit den Tauchern und der Welt den Umweltschutz an erste Stelle setzen. Von uns allen – von unseren Aktionen und meinen – hängt es ab, ob sich Taucher als weltweite Kraft zusammenschließen und sich gegen das Entsorgen von Müll in den Meeren, gegen die Zerstörung von Mangrovenwäldern, gegen Finning, Überfischen und viele andere Bedrohungen einsetzen.  Gemeinsam können wir unsere Meere schützen und für die Zukunft bewahren. Und zwar während wir sie erforschen und uns an ihnen erfreuen.

Dank PADIs Bekanntheit, Größe und Reichweite gibt es niemanden sonst, der besser hierfür geeignet wäre (und wenn wir uns nicht kümmern, wer dann?).

Gemeinsam sind wir bereit uns zu erheben und weitere 25 Millionen PADI Taucher anzuführen, damit sie ihre Stimmen, Wahlstimmen und ihr Engagement zum Schutz der Meere einsetzen. Und mit ihrer Mund-zu-Mund-Propaganda werden sie uns dabei helfen, weitere 25 Millionen Taucher zu mobilisieren.

Daher kommt meine Hoffnung. Wir alle gemeinsam, die PADI Familie, wir können das schaffen. Und das werden wir auch.

Von Drew Richardson, CEO, PADI

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