Interviews mit Freediving-Legenden – Annelie Pompe

freediver_bnr_600x300Klein anfangen und die Welt um dich herum erforschen…

Einen Monat vor der offiziellen Einführung des PADI Freediver Programms Anfang November bei der DEMA sprach PADI Regional Manager Jonas Samuelsson mit einigen wirklich inspirierenden Freedivern und Abenteurern über deren Liebe zum Meer und andere interessante Dinge. Als erstes kommt hier Annelie Pompe an die Reihe. Sie ist eine schwedische Abenteurerin, Motivationsrednerin, Coach, Autorin und Fotografin. Zu ihren Erfolgen gehört ein Freediving-Weltrekord von 126m und sie ist die erste Schwedin, die den Gipfel des Mount Everest von der Nordseite aus erreicht hat.

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Wann hast du deine Liebe zum Meer entdeckt?

– Da war ich noch sehr jung und es war Liebe auf den ersten Blick. Ich war immer eine schlechte Schwimmerin gewesen und hatte Angst davor, Wasser in die Augen zu bekommen. Aber mein Vater, der selbst Geräte- und Freitaucher ist, schenkte mir mit 5 Jahren eine Tauchermaske und einen Schnorchel und ich entdeckte meine Liebe zur Unterwasserwelt.

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Was bewegt dich dazu, den Mount Everest zu besteigen oder Freediving-Rekorde zu brechen?

– Ich fordere mich selbst gerne heraus und zum Teil ist es auch Neugier. Ich möchte sehen, wie die Welt vom höchsten Berg aus aussieht und ich will herausfinden, ob ich meinen Geist und meinen Körper bis zu einem Weltrekord im Freitauchen antreiben kann. Auch die Menschen um mich herum und schöne Naturlandschaften inspirieren mich.

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Wie hast du mit dem Freitauchen begonnen?

– Ich fing mit dem Freitauchen an, da wusste ich noch gar nicht, dass es Freitauchen heißt. Dann sah ich den Film „Im Rausch der Tiefe“ und mir wurde klar, dass das genau das ist, was ich tun will! Also ließ ich das Gerätetauchen für ein paar Jahre sein und nahm an Freediving-Wettkämpfen teil. Aber am meisten Spaß macht mir immer noch das Freitauchen an einem tollen Riff oder mit Haien und anderen Fischen.

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Was empfiehlst du den Leuten, die sich für das Freitauchen interessieren?

– Macht sobald wie möglich einen Kurs. So lernt ihr direkt die Tricks und verschwendet keine (gefährliche) Zeit damit, Dinge auszuprobieren. Außerdem hilft es auch mehr Stretching zu machen und körperlich flexibler zu werden.

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Erzähl uns von deinem neuen Buch mit dem Titel ‘Otroligt högt och extremt djupt’?

– In meinem Buch geht es um Abenteuer auf der ganzen Welt und jeweils dazu gibt es atemberaubende Fotos und kleine Weisheiten. Es geht nicht nur um knallharte Abenteuer, sondern auch um die „weichere“ Seite des Ganzen. Wie man mutiger wird, mehr Abenteuer im Alltag findet und seine innere Stärke entwickelt. Aber auch um das Setzen von Zielen, darum, wie man mit Veränderungen umgeht, besser atmet und um Konzentrationsübungen.

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Welche Pläne hast du für das kommende Jahr?

– Ich werde eine Bergsteigerreise nach Ecuador leiten, bei der wir zwei Berge (Vulkane) besteigen und dort auch ein bisschen surfen und freitauchen. Dann beende ich mein 7-Gipfel-Projekt, bei dem es darum geht, auf den jeweils höchsten Berg jedes Kontinents zu klettern. Dafür gehe ich nach Papua Neu Guinea um dort die Carstensz-Pyramide und in die Antarktis um dort den Mount Vinson zu besteigen. In der Antarktis bleibe ich dann auch noch ein bisschen um einen Monat an einer Freediving-Bootsexpedition teilzunehmen. Darauf freue ich mich wirklich. Wenn ich zurückkomme, halte ich ein paar Motivationsvorträge und bereite mich auf eine geführte Wandertour für gemeinnützige Zwecke im wunderschönen Nepal vor. Und was danach kommt, weiß ich noch nicht. Vielleicht versuche ich noch einmal, mir mit 128m meinen Weltrekord im Freitauchen zurückzuholen.

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Was würdest du denjenigen unserer Leser sagen, die davon träumen, die Welt zu entdecken?

– wartet nicht zu lange damit! Fangt klein an und erforscht die Welt um euch herum! Tourist im eigenen Land zu sein, macht viel Spaß. Und dann ist es auch eine gute Idee, Prioritäten zu setzen. Wenn ihr wirklich auf Entdeckungsreise gehen wollt, dann könntet ihr zum Beispiel etwas Geld sparen, indem ihr Sachen verkauft und eine Zeitlange etwas einfacher lebt. Dafür muss man viele Opfer bringen, aber es lohnt sich!

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Vielen Dank, Annelie. Du bist eine Inspiration für eine neue Generation von Entdeckern auf der ganzen Welt. Wir freuen uns darauf, deine zukünftigen Abenteuer mit zu verfolgen.

Wenn ihr mehr über Annelie Pompes Abenteuer erfahren wollt, dann bestellt ihr neues Buch ‘Otroligt högt och extremt djupt’ – Annelie Pompe – böcker(9789174244564) | Adlibris Bokhandel

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Foto mit freundlicher Genehmigung / Olympus Cameras:

Erik Hansson
Shaun Blue
Emil Sergel
Martin Zapanta
Nick Van Zanen
Sylvia Pompe
Erik Brown

 

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Zum Thema Ausbildung… EFR: Wem kannst du sonst noch Emergency First Response Kurse anbieten?

shutterstock_284644667Frag irgendeinen deiner Kunden (egal ob Taucher oder nicht) doch einmal, ob er weiß, was in einem medizinischen Notfall bei einem Freund oder einem Familienmitglied zu tun ist und ob er den Eindruck hat, auf solch eine Situation gut vorbereitet zu sein. Keiner von uns möchte sich gerne vorstellen, dass er dann vielleicht nicht helfen könnte.

Emergency First Response (EFR) Kurse sind eine tolle Möglichkeit, die nichttauchenden Freunde und Verwandten deiner Kunden auch in dein Tauchcenter zu locken. Und sie sind die Türöffner zur Vorstellung deines Teams und Tauchpartner.

Drei Ideen, wie du dein Publikum erweitern kannst…

  • DSC02513Eltern sind sehr daran interessiert zu erfahren, wie sie sich darauf vorbereiten können, ihren Kindern im Notfall zu helfen. Warum also nicht für sie spezielle Kurse mit dem Thema „Notfallversorgung von Kindern“ anbieten?
  • In vielen Ländern wird nun HLW und Erste Hilfe bereits schon früh in die Lehrpläne von Schulen eingeführt. Sprich doch mal die Schule bei dir im Ort an und biete den Kindern deiner Taucher, anderen Kindern und vielleicht sogar Lehrern Ausbildungsmöglichkeiten an! Das Emergency First Response System enthält die richtigen Instrumente, um Kinder während der Ausbildung aktiv einzubeziehen – du musst nur sicherstellen, dass dein Lehrplan dem Alter und der Konzentrationsfähigkeit eines jüngeren Publikums entspricht.
  • shutterstock_228031189Wenn wir älter werden, kann es mit der Gesundheit bergab gehen und wenn man dann auf mögliche Notfälle vorbereitet ist, kann das sehr beruhigend sein. Wer schon in Rente gegangen ist, hat möglicherweise jetzt mehr Zeit zur Verfügung… die perfekte Voraussetzung für HLW- und Erste Hilfe-Ausbildungen und Auffrischungsübungen.

Wenn du bis jetzt noch nicht das Potenzial der EFR Kurse ausgeschöpft hast, dann fange noch heute damit an. Für Informationen zu den Ausbildungsvoraussetzungen für EFR Kurse, wendest du dich bitte an [email protected].

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Wo ist mein Logbuch?

“Wo ist mein Logbuch?”

Ist das die erste Frage, die du dir stellst, wenn du dich auf einen Tauchtrip vorbereitest? Wenn du PADI Profi bist, ist das vielleicht die erste Frage, die sich deine Kunden nach der ersten Vorstellungsrunde stellen? Obwohl wir sie ja immer an einem „sicheren Ort“ verwahren, neigen unsere Logbücher und Brevets doch immer dazu, einfach zu verschwinden – vor allem nach einer langen Tauchpause im Winter oder zwischen zwei Urlaubsreisen.

Wir wollen dir helfen, panische Suchen zu vermeiden und haben hier 5 Tipps für dich – und deine Kunden – wie du dieses wichtige Utensil immer greifbar hast.

#1 – Ringbuch-Logbücher

PADI Ausbildungslogbücher bzw. -bucheinlagen haben nicht ohne Grund drei Lochungen: so können sie sicher in PADI Ringbuch-Logbüchern verwahrt werden. Überzeuge deine Schüler davon, so ein Ringbuch zur Aufbewahrung ihres Logbuchs und ihrer Kugelschreiber zu benutzen. Denn so können sie immer und zu jeder Zeit ihre Tauchgänge eintragen. Vorne und hinten sind außerdem noch Fächer für Brevets und RDPs.

2 – Logbucheinlagen und Kartenhalter

Erfahrenere Taucher (und PADI Pros), die Freizeittauchgänge eintragen wollen, können auch das rote Logbuch oder weitere Einlagen in das (speziell für Einlagen mit drei Löchern) vorgesehene Logbuch-Ringbuch einheften. Wenn du mehr Platz für Brevetkarten brauchst, kannst du Kartenhüllen aus Vinyl kaufen, die dafür sorgen, dass alles ganz ordentlich und sicher an einem Ort verstaut ist.

#3 – PADI eCards

Eine weitere Möglichkeit ist es, sich eine eCard zu zu legen. Mit Hilfe eines elektronischen Brevets (eCard) auf dem Smartphone können Schüler sich ihre Ausbildung ganz einfach von jedem PADI Instructor oder PADI Dive Center, bei dem sie tauchen wollen, bestätigen lassen.

PADI eCards sind in der PADI App hinterlegt und so müssen sich deine Schüler keine Sorgen darüber machen, ob sie ihr Brevet aus Plastik vergessen oder verloren haben und sie sind auf Reisen immer auf spontane Tauchmöglichkeiten vorbereitet.

Für PADI Open Water Diver Schüler ist die eCard in den ersten 30 Tagen kostenlos. Danach können sie sich einfach entscheiden, ob sie diese kaufen möchten. PADI Pros, die ihre Mitgliedschaft verlängern, erhalten Pro-Level eCards als Teil ihrer Mitgliedervorteile.

#4 – Digitale Logbücher

Denk daran, es gibt auch noch die Möglichkeit Tauchgänge digital über die PADI App und ScubaEarth in ein Logbuch einzutragen. Lade einfach die PADI App herunter und zeige deinem Schüler, wie einfach es ist, ihre PADI Open Water Diver Ausbildungstauchgänge und Fun Dives direkt von ihrem Smartphone aus in ein Logbuch einzutragen.

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#5 – Tauchen!

Der beste Tipp ist jedoch: keine Pause machen! Tauch einfach weiter! Gib deinem Logbuch erst gar nicht die Chance, in den Tiefen deiner Schubladen zu verschwinden. Biete deinen Tauchern die Möglichkeit, mit dir einfach nur zum Spaß tauchen zu gehen, sich bei dir weiterzubilden oder an Tauchreisen teilzunehmen. Halte sie mit lockeren Treffen und Events bei dir vor Ort bei der Stange. Du könntest sogar einen „Logbuch des Jahres“-Wettbewerb ausschreiben! Keine verloren gegangenen Logbücher mehr – nicht für dich und auch nicht für deine Taucher!

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Die PADI Produkte kannst du 365 Tage im Jahr rund um die Uhr im PADI e-Shop über die PADI Pros Webseite oder per Email unter [email protected] bzw. während der Geschäftszeiten telefonisch unter +44 (0) 117 3007234 bei deinem PADI Sales Consultant vor Ort bestellen.

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