PADI EMEA Swim School Instructor Trainer Kurs in Deutschland – im Monte Mare Rheinbach vom 26.-29.August 2013

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PADI EMEA veranstaltet vom 26.-29.08.2013 den ersten PADI Swim School Instructor Trainer Kurs in Deutschland im Monte Mare in Rheinbach. Die PADI Swim School arbeitet mit und nach den Richtlinien des SAI – Starfish Aquatics Institute.

Das Starfish Aquatics Institute (SAI) ist die größte, nicht-börsennotierte aquatische Ausbildungsorganisation in den Bereichen Sicherheit und beruflichem Werdegang weltweit, welche Ausbildungsprogramme für Lebensretter (lifeguards), Schwimmlehrer, Manager aquatischer Einrichtungen, Pool & Spa Betreiber und die Öffentlichkeit durchführt. SAI’s Vision ist es, die bevorzugte Ausbildungsressource in wasserbezogenen Angelegenheiten zu sein. Darüber hinaus bietet SAI Dienstleistungen in den Bereichen aquatisches Risikomanagement und Beratung von Betrieben an. In Zusammenarbeit mit PADI stellt SAI sein Programm und seine Dienstleistungen exklusiv in der Tauchindustrie PADI Mitgliedern zur Verfügung. Das Programm, welches als die “PADI Swim School” bekannt ist, gleicht dem Originalprogramm und ist weder modifiziert noch umgestaltet worden. So wird dem PADI Mitglied derselbe hohe Standard für Schwimmausbildung geboten, für welchen SAI weltweite Anerkennung in der Gemeinschaft der professionellen Schwimmkursbetreiber erlangt hat.

Bitte beachte die angehängten Informationsblätter in englischer Sprache, welche nebst Kurs-, Material- und Mitgliedschaftspreisangaben noch etliche hilfreiche Informationen zu SAI und dem Programm enthalten. Für das Kursprogramm ist eine Übersetzung ins Deutsche vorgesehen. Bei Interesse Eurerseits nutzt bitte diesen link zur Anmeldung:

https://adobeformscentral.com/?f=P39APw7OC1CRay%2Ao%2AJlUDg

Nach erfolgter Anmeldung werden Dir weitere Informationen von meiner Kollegin [email protected] mitgeteilt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an dem ersten PADI Swim School Instructor Trainer Kurs in Rheinbach, Deutschland!

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Es grüßen,

Conny & Michael

Regional Managers, deutschsprachige Gebiete

Die Freiheit unter Wasser – Tauchen mit Handicap (von Monika Wenninger)

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Lebenssport Tauchen

Unter Wasser vergisst Monika Wenninger ihre Behinderung (Foto: Monika Wenninger)

Für Fachexpertin Monika Wenninger ist Tauchen der Sport ihres Lebens. Mmit dem Verlag Bruono Media GmbH hat sie nun ein Buch herausgebracht „Tauchen mit Handicap – Die Freiheit unter Wasser“. Sie erzählt uns von ihrem Leben mit Behinderung und dem Glück unter Wasser.
Als sich 2002 meine Beweglichkeit immer mehr einschränkte, war das schrecklich für mich, denn ich war eine richtige Sportlerin, nicht professionell, sondern eher freizeitmäßig aber das mit Begeisterung. Ich hatte damals noch meinen Hund, der als ein großer Hovawart sehr viel Auslauf brauchte und daher lief ich mit ihm stundenlang in der Landschaft herum oder radelte einen endlos langen Weg an der Isar entlang.
Bewegung macht glücklich
Im Sommer stand ich dann immer ganz früh auf und joggte mit meinem Hund über die Feldwege, bis wir beide ausgelaugt wieder nach Hause kamen. Die heiße Dusche danach machte mir immer besonders viel Spaß und wir nahmen dann ausgehungert aber total glücklich unser Frühstück zu uns. Es war eine wunderschöne Zeit gewesen und ich bin heute so froh, dass ich sie erleben durfte.
Eines Tages war das alles vorbei und ich trennte mich von Haus, Hund und Mann und zog nach München. Ich versuchte mir ein eigenes Leben aufzubauen und gab als Dozentin Unterricht in Computergrafik. Das Umknicken mit meinem linken Fuß wurde nicht besser, sondern eher schlimmer und ich lief mittlerweile mithilfe von Krücken. Also war mein nächster Schritt ein erneuter Arztbesuch.
Mobilität durch Training
Die neue Diagnose lautete wieder ‚posttraumatische Psychosomatik’ wie all die Diagnosen zuvor, weil alle es auf den tragischen Tod meiner Eltern bezogen. Sport in dem Sinne konnte ich nicht mehr machen, also versuchte ich alles Mögliche, um mobil zu bleiben. Ich kaufte mir einen Heimtrainer, trainierte mit Hanteln und lernte das Motorradgespann fahren.
Nachdem mir der Arzt nahe gelegt hatte, mich doch einer Psychotherapie zu unterziehen, ging ich zweimal die Woche zu einer Psychotherapeutin, in der Hoffnung, dass sich mein tiefliegendes Problem zeigte und meine Symptomatik endlich verschwand.

Mit einiger Übung können auch Menschen mit Behinderung in die faszinierende Unterwasserwelt eintauchen (Foto: Monika Wenninger)
Neue Liebe – neues Leben
Ich gab schließlich auf, denn mein körperlicher Zustand wurde immer schlechter statt besser. Ich brach die Therapie ab und entschied mich erst einmal für das Leben. Jetzt brauchte ich zusätzlich den Rollstuhl und hatte Schwierigkeiten mit der Hitze. Das fand ich übel, denn ich liebte die Sauna, heiße Duschen und die Sonne.
Eines Tages passierte es und ich verliebte mich ganz toll in einen interessanten Mann, der sich auch in mich verliebt hatte. Welch ein Glück!
Es war schön ein neues Leben anzufangen und da kam der Urlaub am Roten Meer gerade recht. Mein Freund meldete mich zum Schnuppertauchen an, denn er tauchte bereits und wollte mir diese Traumwelt vermitteln. Er hatte mir schon vorher von der einmaligen Unterwasserwelt vorgeschwärmt. Ich war gespannt.
Ziel Tauchschein
Wie bereits geahnt gefiel es mir supergut und ich wollte auch gleich den OWD (Open Water Driver) machen. Der Tauchkurs fing ganz harmlos mit der Theorie an. Diese war für mich auch nicht schwierig, weil alles so logisch aufgebaut war, aber ich hielt es kaum mehr aus, in der Hitze zu sitzen.
Ich schaffte es dann doch, denn ich besorgte mir einfach eine Flasche Wasser und wenn es mir zu heiß wurde, schüttete ich den Inhalt über Kopf und Körper.
An dem darauffolgenden ersten Teil der Praxis mussten wir am Pool einige praktische Übungen absolvieren. Eine davon war, dass wir eine Tauchflasche mit dem Jucket und dem Atemregler für das Tauchen fertig zusammenbauen mussten.
Das hatte mir richtig Spaß gemacht, vorallem weil das am kühlen Pool stattfand und ich mich immer unter die Dusche stellen konnte. Am nächsten Morgen schrieben wir dann die theoretische Prüfung und ich bestand sie mit null Fehlern. Ich war echt stolz auf mich und freute mich riesig auf das Tauchen.

Übung macht die Tauchmeisterin
Am nächsten Morgen waren die ersten Tauchübungen im Pool an der Reihe. Die haben mir auch richtig gut gefallen, denn das war für mich nicht anstrengend. Die ganzen Übungen hatte ich sofort drin. Dann sollten dieselben Übungen im Meer gemacht werden. Irgendwie hatte der Tauchlehrer aber beschlossen die weiteren Tauchgänge mit mir alleine zu machen. Das war von ihm eine gute Idee, fand ich. Die Übungen im Meer fielen mir nicht schwer, denn ich fühlte mich unter Wasser richtig wohl.

Der Tauchanzug ist zu Monika Wenningers zweiter Haut geworden (Foto: Monika Wenninger)
Allerdings störte mich bei den ganzen Übungen, dass meine Maske nicht richtig zu sitzen schien und mir immer das Wasser reinflutete, aber das wurde von ihm als reine Einbildung abgetan und ich dachte dann auch, das sei normal so. Aber etwas später stellte sich meine Vermutung als falsch heraus.
Die Tauchgänge selbst gefielen mir jedoch unheimlich gut und ich hatte das Gefühl, dass ich mich gar nicht so schlecht anstellte. Das Tauchen machte mir ganz viel Spaß, vorallem diese Leichtigkeit unter Wasser. Hier war es ganz egal, ob ich über Wasser laufen konnte oder nicht. Zwischen all den Fischen war ich ein großer Fisch und die gesamte Unterwasserwelt akzeptierte mich, so als wäre ich einer von ihnen, das war faszinierend.
Zu behindert für den Tauchschein?
Ja, und schließlich kam die Überreichung des Brevets für einen bestandenen Tauchkurs – Ich bekam es nicht. Es war schrecklich enttäuschend für mich. Ich hatte mich so abgestrampelt und sollte den OWD nicht bekommen? Jetzt war ich sauer, aber so richtig. Das Argument meines Tauchlehrers war, dass er es bei meiner Behinderung nicht verantworten könnte.
In Deutschland suchten wir eine Tauchschule, die bereit war mit mir zu tauchen. Und wir fanden sie. Der Leiter der Schule hatte schon einmal mit Behinderten getaucht und konnte deshalb ganz gut auf mich eingehen. Er hat sich ganz viel Zeit für mich genommen und ich merkte in seinem professionellen Umgang mit mir seine Erfahrung darin.
Gleich am ersten Tag im Pool wurde das Problem mit der Maske geklärt: es war eine Jugendmaske und daher viel zu klein für mich! Ich stellte mir kurz die Frage, warum das nicht dem anderen Tauchlehrer aufgefallen war, aber dann verwarf ich sie auch gleich wieder. Aber sie wurde als Erfahrung gespeichert.
Juhuuu! Ziel Tauchschein erreicht!
Der OWD dauerte bei mir statt drei bis vier Tage eben vier Wochen. Im Dezember, kurz vor Weihnachten bekam ich das Brevet zugeschickt. Ich war überglücklich! Und im Januar darauf traten wir unseren ersten gemeinsamen Tauchurlaub an.
Seit 2007 habe ich die Diagnose: Multiple Sklerose! Ich tauche seit Jahren und habe im letzten Urlaub meinen 250. Tauchgang gemacht. Es ist der Sport meines Lebens geworden.

Text: Monika Wenninger
Fotos: Monika Wenninger

Neue E-Mail Bestimmung für PIC Online in Kraft

1. Mai

Alle Brevetierungen, die mittels PIC Online oder DSD Registration Online beantragt werden, erfordern verbindlich eine E-Mail-Adresse des Tauchschülers.

E-Mail-Adressen werden aus Gründen des Qualitätsmanagements verlangt; sie tragen zur Tauchsicherheit bei, weil durch das Zusenden von Kursbewertungsfragebögen sichergestellt wird, dass PADI Kurse und Programme in Übereinstimmung mit den PADI Standards durchgeführt werden. Die Auswertung der Fragebögen zeigt, dass es eher wahrscheinlich ist, dass Kunden einen Fragebogen beantworten, und zwar korrekt beantworten, wenn dieser so schnell wie möglich nach Abschluss der Ausbildung per E-Mail verschickt wird.

Dein Tauchschüler haben jederzeit die Möglichkeit, sich für den Erhalt von Werbe-E-Mails von PADI und seinen Partnern (Project AWARE, zum Beispiel) anzumelden oder sich davon abzumelden, auch zu dem Zeitpunkt, an dem PIC Online abgeschickt wird. Der nachfolgende Bildschirmschnappschuss zeigt, wo die E-Mail-Präferenz gewählt werden kann.

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Falls dein Tauchschüler minderjährig ist, kann die E-Mail-Adresse eines Elternteils oder des Erziehungsberechtigten angegeben werden, falls die Eltern oder der Erziehungsberechtigte die E-Mail-Adresse des Minderjährigen nicht angeben möchten.

Ohne eine E-Mail-Adresse des Tauchschülers kannst du online keinerlei Brevetierungen beantragen. Es erscheint in diesem Fall in einer Box eine Fehlernachricht (siehe unten), und der Antrag für diesen Tauchschüler wird nicht bearbeitet. Falls du ein spezielles Problem mit einem Kunden ohne eine E-Mail-Adresse hast, kontaktiere die Ausbildungsabteilung (Training Department).

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Sollten deine Tauchschüler die Notwendigkeit einer E-Mail-Adresse in Frage stellen, so erkläre ihnen, dass dies nur zu Zwecken des Qualitätsmanagements erforderlich ist. Der Kursbewertungsfragebogen, den sie per E-Mail erhalten, hilft uns, PADIs hohe Tauchsicherheitsstandards effektiv und effizient aufrecht zu erhalten. Der Tauchschüler kann jederzeit den Erhalt von PADI Werbe-E-Mails beenden, indem er auf den „unsubscribe“ (E-Mails abbestellen) Link klickt, der am Ende jeder unserer Nachrichten erscheint.